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<title>Karzer</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Karzer</span></h1>
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<p>Der (bis ins 19. Jahrhundert auch <i>das</i>) <b>Karzer</b> (<a href="Lateinische_Sprache" class="mw-redirect" title="Lateinische Sprache">lat.</a> <i>carcer</i> ‚Umfriedung, Kerker‘) war bis ins frühe 20. Jahrhundert eine <a href="Arrestzelle" title="Arrestzelle">Arrestzelle</a> in <a href="Universit%C3%A4t" title="Universität">Universitäten</a> und Schulen.
Der Begriff wurde auch für Arrestzellen in den sowjetischen Kriegsgefangenenlagern verwendet (карцер).
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_besondere_Rechtsstellung_der_Universitätsangehörigen"><span id="Die_besondere_Rechtsstellung_der_Universit.C3.A4tsangeh.C3.B6rigen"></span>Die besondere Rechtsstellung der Universitätsangehörigen</h2></div>
<p>Der Karzer ist der wohl folkloristischste Teil, der zum Bereich der <a href="Akademische_Gerichtsbarkeit" title="Akademische Gerichtsbarkeit">akademischen Gerichtsbarkeit</a> zu rechnen ist. Vor allem Schilderungen aus dem 19. Jahrhundert und die farbenfrohe Ausgestaltung der Karzerräume tragen dazu bei, dass er heute nur noch als amüsante <a href="Disziplinarstrafe" title="Disziplinarstrafe">Disziplinarstrafe</a> wahrgenommen wird. Doch diese Wahrnehmung greift zu kurz und betrifft nur die Endphase, vor allem die Zeit nach Abschaffung aller <a href="Sondergericht" title="Sondergericht">Sondergerichte</a> im Deutschen Reich durch das <a href="Gerichtsverfassungsgesetz" title="Gerichtsverfassungsgesetz">Gerichtsverfassungsgesetz</a> von 1879.
</p><p>Das Universitätsarchiv Leipzig führt eine umfangreiche Datenbank zu den Insassen des Karzers.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_„pädagogische“_Freiheitsentziehung"><span id="Die_.E2.80.9Ep.C3.A4dagogische.E2.80.9C_Freiheitsentziehung"></span>Die „pädagogische“ Freiheitsentziehung</h2></div>
<p>Noch im 20. Jahrhundert war die <a href="Freiheitsstrafe_(Deutschland)" title="Freiheitsstrafe (Deutschland)">Festsetzung</a> (Haftverbüßung) von <a href="Student" title="Student">Studenten</a> durch ihre <a href="Universit%C3%A4t" title="Universität">Universität</a> und von <a href="Gymnasium" title="Gymnasium">Gymnasiasten</a> durch ihre Schule zulässig. Die meisten deutschen Universitätskarzer wurden in den Jahren um 1910 bis 1914 aufgelöst. Karzerhaft war an einigen Universitäten noch bis in die frühen 1930er Jahre zugelassen und wurde dann in den Disziplinarvorschriften aus der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a> offiziell und reichsweit nicht mehr erwähnt. An Schulen lebt der Karzer aber noch in der <a href="P%C3%A4dagogische_Ma%C3%9Fnahme" title="Pädagogische Maßnahme">pädagogischen Maßnahme</a> des <a href="Nachsitzen" title="Nachsitzen">Nachsitzens</a> fort. Die Universitäts- bzw. Schulkarzer wurden in der Universität vom <a href="Pedell" title="Pedell">Pedellen</a> bzw. vom <a href="Provost_(Universit%C3%A4t)" title="Provost (Universität)">Profos</a> oder <i>Karzerwärter</i> bewacht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Verwässerung_des_„Erziehungsinstruments“"><span id="Die_Verw.C3.A4sserung_des_.E2.80.9EErziehungsinstruments.E2.80.9C"></span>Die Verwässerung des „Erziehungsinstruments“</h2></div>
<p>Während die Karzerstrafe in der Frühzeit der akademischen Gerichtsbarkeit noch ein Strafinstrument war, das als schwerer Eingriff in die persönliche Freiheit der Studenten verstanden wurde, sank besonders im Laufe des 19. Jahrhunderts der Respekt vor dieser Einrichtung rapide. Es galt als Ehrensache für einen Studenten, während seiner Studentenzeit wenigstens einmal eine Karzerstrafe abgesessen zu haben. Dieses Ereignis wurde dann auch gebührend begangen, wie die wenig besinnlichen Wand-, Tisch- und Türmalereien belegen, die noch heute als <a href="Museum" title="Museum">museale</a> <a href="Tourismus" title="Tourismus">Touristenattraktion</a> in den Universitätsstädten gezeigt werden. Es war Bestandteil des „Ehrenkodex“ zwischen Pedellen und Einsitzendem, dass nur die auf frischer Tat ertappten Verzierungen des Karzers geahndet und beseitigt wurden. Also lag die hohe Kunst darin, beim Verlassen des Karzers so abzulenken, dass die neuen Verzierungen vom Pedell nicht bemerkt wurden, damit verblieben sie der Nachwelt erhalten. Andererseits oblag den Pedellen auch die Verpflegung der Einsitzenden auf deren Rechnung und erbrachte somit erhebliche Nebeneinkünfte.
</p><p>Da sich die Studenten im Karzer in der Regel selbst verpflegen mussten und auch Besuch empfangen durften, war es ein Leichtes, die „Strafe“ zu einem gesellschaftlichen Ereignis mit exzessivem Alkoholkonsum werden zu lassen, was in Quellen des 19. Jahrhunderts immer wieder berichtet wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Noch_erhaltene_Karzer_in_Deutschland">Noch erhaltene Karzer in Deutschland</h2></div>
<p>Die noch erhaltenen Karzer in Deutschland sind <a href="Kulturdenkmal" title="Kulturdenkmal">Kulturdenkmale</a> und stehen sämtlich unter <a href="Denkmalschutz" title="Denkmalschutz">Denkmalschutz</a>. Im Einzelnen befinden sich in folgenden (ehemaligen) Universitätsstädten noch Karzer, die zumeist, manchmal nur nach vorheriger Anmeldung, als <a href="Liste_der_Studentenmuseen" class="mw-redirect" title="Liste der Studentenmuseen">Studentenmuseum</a> jederzeit besichtigt werden können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Altdorf">Altdorf</h3></div>
<p>Ehemalige <a href="Universit%C3%A4t_Altdorf" title="Universität Altdorf">Universität Altdorf</a> (in <a href="Altdorf_bei_N%C3%BCrnberg" title="Altdorf bei Nürnberg">Altdorf bei Nürnberg</a>): Der bekannteste Insasse des Karzers soll <a href="Albrecht_Wenzel_Eusebius_von_Waldstein" class="mw-redirect" title="Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein">Wallenstein</a> während seiner Studienzeit in Altdorf (1599/1600) gewesen sein. <a href="Friedrich_Schiller" title="Friedrich Schiller">Friedrich Schiller</a> hat diesem Ereignis ein Denkmal gesetzt („<a href="Wallensteins_Lager" title="Wallensteins Lager">Wallensteins Lager</a>“, Siebenter Auftritt):
</p>
<dl><dd><i>ERSTER JÄGER: Ja, er fing’s klein an und ist jetzt so groß.</i></dd>
<dd><i>Denn zu Altdorf im Studentenkragen,</i></dd>
<dd><i>Trieb er’s, mit Permiß zu sagen,</i></dd>
<dd><i>Ein wenig locker und purschikos,</i></dd>
<dd><i>Hätte seinen Famulus bald erschlagen.</i></dd>
<dd><i>Wollten ihn drauf die Nürnberger Herren</i></dd>
<dd><i>Mir nichts, dir nichts ins Karzer sperren;</i></dd>
<dd><i>’s war just ein neugebautes Nest,</i></dd>
<dd><i>Der erste Bewohner sollt’ es taufen.</i></dd>
<dd><i>Aber wie fängt er’s an? Er läßt</i></dd>
<dd><i>Weislich den Pudel voran erst laufen.</i></dd>
<dd><i>Nach dem Hunde nennt sich’s bis diesen Tag;</i></dd>
<dd><i>Ein rechter Kerl sich dran spiegeln mag.</i></dd>
<dd><i>Unter des Herrn großen Taten allen</i></dd>
<dd><i>Hat mir das Stückchen besonders gefallen.</i></dd></dl>
<p>Der Altdorfer Karzer führte den Namen <i>Hundeloch</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bonn">Bonn</h3></div>
<p>Auch die 1818 gegründete Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität besaß einen Karzer. Der heute bekannteste Insasse ist sicherlich <a href="Karl_Marx" title="Karl Marx">Karl Marx</a>, der hier die Nacht vom 16. auf den 17. Juni 1836 wegen „nächtlichen Lärmens“ verbrachte.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erlangen">Erlangen</h3></div>
<p>Erhalten ist der Karzer der <a href="Friedrich-Alexander-Universit%C3%A4t_Erlangen-N%C3%BCrnberg" title="Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg">Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg</a> in <a href="Erlangen" title="Erlangen">Erlangen</a> aus der Zeit 1828 bis 1897 im 2. Stock des ehemaligen Wasserturms in der Apfelstraße 12, wo in einem der Räume auch noch die typischen Wandmalereien zu sehen sind. Zuvor befand sich der Karzer der Universität von 1743 bis 1745 im Turm der Sophienkirche in der Hauptstraße 14, dann im Dachgeschoss des alten Universitätsgebäudes in der Hauptstraße 18 (nach seinem ersten Insassen „Neumaiers Burg“ genannt), schließlich bis zum Umzug in den Wasserturm 1828 im Dachgeschoss des Redoutenhauses. Ab 1839 nutzte man den am Rande des Schlossgartens befindlichen Wasserturm als Karzer. Dieser bekam 1870 durch das Abtragen der obersten Stockwerke sein heutiges Aussehen. Zuletzt war der Karzer ab 1897 bis 1913 in der Mansarde des „Alten Kollegienhauses“ am Schlossgarten 3, heute Geologisches Institut, untergebracht. 1913 schaffte die Universität die Karzerstrafe ab.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Freiberg">Freiberg</h3></div>
<p>Der historische Arrestraum für Studenten der <a href="Bergakademie_Freiberg" class="mw-redirect" title="Bergakademie Freiberg">Bergakademie Freiberg</a> in <a href="Freiberg" title="Freiberg">Freiberg</a> befindet sich im Dachgeschoss des Rektoratsgebäudes Akademiestraße 6 und ist der einzig erhaltene Karzer an einer deutschen Technischen Hochschule bzw. Technischen Universität.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er wurde 1843 von den Professoren der Bergakademie nach Absprache mit der Landesuniversität in Leipzig eingerichtet und dokumentiert mit seinen zahlreichen Wandmalereien und Inschriften studentisches Alltagsleben dieser Zeit. Zwischen 1851 und 1872 sind im Karzerbuch 48 Fälle vermerkt, in denen Studenten in diesem Raum eine Arreststrafe verbüßen mussten. Über diese entschied eine „bergakademische Disziplinarbehörde“, welche Verstöße gegen die guten Sitten, Sachbeschädigungen, das Schwänzen von Lehrveranstaltungen und Ruhestörung mit bis zu 14 Tagen Arrest bestrafen durfte. Essen und Trinken mussten von den Insassen selbst bezahlt werden.
</p><p>Der Karzer besitzt nur ein kleines Fenster zum Hof, welches bei Belegung verschlossen wurde. Die karge Einrichtung, die dem Originalzustand nachempfunden ist, besteht aus einem Bett mit Strohsack, einem Tisch, zwei Stühlen, einer Waschschüssel und einem runden, gusseisernen Ofen. Obwohl das Bemalen der Wände verboten war, sind an den Wänden zahlreiche Zeichnungen, Ranken, Symbole der örtlichen Studentenverbindungen und Sprüche zu sehen. Aus konservatorischen Gründen ist der Karzer nicht öffentlich zugänglich.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Freiburg_im_Breisgau">Freiburg im Breisgau</h3></div>

<p>Karzer der Albert-Ludwigs-Universität.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><br>
<b>Couleurstudentische Anekdoten des Walter Stegmüller</b><br>
</p>

<p>Lokale Bekanntheit in der Freiburger Studentenschaft erlangte der Medizinstudent Walter Stegmüller. Stegmüller war <a href="KDStV_Hercynia_Freiburg_im_Breisgau" title="KDStV Hercynia Freiburg im Breisgau">Freiburger Hercyne</a> und schrieb sich zufällig als dreitausendster Student an der <a href="Albert-Ludwigs-Universit%C3%A4t_Freiburg" title="Albert-Ludwigs-Universität Freiburg">Albert-Ludwigs-Universität</a> ein, worauf er durch einen Festumzug (6. Juli 1911) geehrt wurde, an dem er auf einem rosengeschmückten Wagen durch die Stadt gefahren und von dem Rektor mit einer goldenen Uhr bedacht wurde (siehe Postkarte zu der Festveranstaltung). Als der neue Winterkarzer der Universität fertiggestellt wurde, war es wiederum Walter Stegmüller, dem die Ehre zuteilwurde, dort als erster Delinquent eine Karzerstrafe (22. November 1911) abzusitzen, die bereits am 25. November verbüßt war.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da ihm zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit durch Zufall große Aufmerksamkeit zuteilwurde, bekam er von der Studentenschaft den Titel „König Zufall“ verliehen, den er auch in einem Gedicht (hier auszugsweise zitiert) an der Wand des Karzers thematisierte:
</p>
<dl><dd>„<i>Nun ist es Herbst Es braust der Sturm<br></i></dd>
<dd><i>Jetzt um den stillen Karzerturm<br></i></dd>
<dd><i>Mein Schicksal war’s auf Erden<br></i></dd>
<dd><i>der erste drin zu werden.</i>“ (<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person">Walter Stegmüller</span>: <sup id="cite_ref-fiedler_karzer_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-fiedler_karzer-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>).</dd></dl>
<p>Ein tragisches Ende nahm die Studentenlaufbahn des zu dieser Zeit wohl bekanntesten Freiburger Studenten dann 1915, als Walter Stegmüller bei einer Feier auf dem Verbindungshaus die Treppe hinunterstürzte und anschließend seinen Verletzungen erlag.<sup id="cite_ref-fiedler_karzer_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-fiedler_karzer-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Freising">Freising</h3></div>
<p>Im 18. Jahrhundert befand sich im <a href="F%C3%BCrstbisch%C3%B6fliches_Lyceum_(Freising)" class="mw-redirect" title="Fürstbischöfliches Lyceum (Freising)">Fürstbischöflichen Lyceum</a> von <a href="Freising" title="Freising">Freising</a> im 3. Stock des Osttraktes ein Karzer. Erhaltene Graffiti, die Ende der 1990er Jahre entdeckt wurden, dokumentieren seine Existenz.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gießen"><span id="Gie.C3.9Fen"></span>Gießen</h3></div>
<p>Zwei Jahre nach Gründung der <a href="Universit%C3%A4t_Gie%C3%9Fen" class="mw-redirect" title="Universität Gießen">Universität Gießen</a> wurde 1609 ein eigener Anbau neben dem Hauptportal des der Universität geschenkten Zeughauses am Brandplatz errichtet. Der noch heute erhaltene Karzerbau gilt als erste Baumaßnahme der Universität und wurde bis 1879 genutzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Göttingen"><span id="G.C3.B6ttingen"></span>Göttingen</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Studentenkarzer_(G%C3%B6ttingen)" title="Studentenkarzer (Göttingen)">Studentenkarzer (Göttingen)</a></i></div>
<p>Der Karzer der <a href="Georg-August-Universit%C3%A4t_G%C3%B6ttingen" title="Georg-August-Universität Göttingen">Georg-August-Universität Göttingen</a> wurde im 19. Jahrhundert wegen der Erweiterung der Universitätsbibliothek unter das Dach der <a href="Aula_der_Georg-August-Universit%C3%A4t" title="Aula der Georg-August-Universität">Aula</a> am Wilhelmsplatz verlegt, samt einer Zellentür des alten Karzers und dem darauf befindlichen <a href="Graffiti" title="Graffiti">Graffito</a> <a href="Otto_von_Bismarck" title="Otto von Bismarck">Bismarcks</a>, die sich inzwischen allerdings in Bismarcks letzter Göttinger Studentenwohnung, dem <a href="Bismarckh%C3%A4uschen" title="Bismarckhäuschen">Bismarckhäuschen</a>, befindet.
</p><p>In den 1820er Jahren, als sich <a href="Heinrich_Heine" title="Heinrich Heine">Heinrich Heine</a> in Göttingen aufhielt, war ein Pedell namens Brühbach für den Betrieb des Karzers zuständig, der sich aber offensichtlich keines großen Respekts seitens der Studenten erfreute. So berichtet Heine in seiner <i><a href="Die_Harzreise" title="Die Harzreise">Harzreise</a></i> von folgender Begebenheit:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Nachdem ich meinen Magen etwas beschwichtigt hatte, bemerkte ich in derselben Wirtsstube einen Herrn mit zwei Damen, die im Begriff waren abzureisen. Dieser Herr war ganz grün gekleidet, trug sogar eine grüne Brille. […] Der Grüne wünschte, daß ich ihm ein Hotel in Göttingen empfehlen möchte, und ich riet ihm, dort von dem ersten besten Studenten das Hotel de Brühbach zu erfragen. […] Beide Damen fragten mich zu gleicher Zeit: ob im Hotel de Brühbach auch ordentliche Leute logierten. Ich bejahte es mit gutem Gewissen, und als das holde Kleeblatt abfuhr, grüßte ich nochmals zum Fenster hinaus. Der Sonnenwirt lächelte gar schlau und mochte wohl wissen, daß der Karzer von den Studenten in Göttingen Hotel de Brühbach genannt wird.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Heinrich Heine</span>: <cite style="font-style:normal">Reisebilder, Erster Teil: Die Harzreise, 1824</cite></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Greifswald">Greifswald</h3></div>

<p>An der <a href="Universit%C3%A4t_Greifswald" title="Universität Greifswald">Universität Greifswald</a> befindet sich im <a href="Auditorium_maximum" title="Auditorium maximum">Auditorium maximum</a> (Rubenowstr. 3) ein Karzer. Es finden regelmäßig Führungen durch die <a href="Kustodie_(Hochschule)" title="Kustodie (Hochschule)">Kustodie</a> der Universität statt. Der Karzer diente auch schon als Motiv für Biergläser und weitere Souvenirs, besonders im Rahmen des 550-jährigen Jubiläums der Gründung der Universität Greifswald im Jahre 2006.
</p><p>Der Universitätsrichter <a href="Konrad_Gesterding" title="Konrad Gesterding">Konrad Gesterding</a> erließ Anfang der 1880er Jahre eine neue Karzerordnung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Heidelberg">Heidelberg</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Studentenkarzer_(Heidelberg)" title="Studentenkarzer (Heidelberg)">Studentenkarzer (Heidelberg)</a></i></div>
<p><a href="Mark_Twain" title="Mark Twain">Mark Twain</a> berichtet in seiner Reisebeschreibung <i><a href="Bummel_durch_Europa" title="Bummel durch Europa">Bummel durch Europa</a></i> auch über den Karzer der <a href="Ruprecht-Karls-Universit%C3%A4t_Heidelberg" title="Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg">Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Jena">Jena</h3></div>
<p>Der Karzer der <a href="Friedrich-Schiller-Universit%C3%A4t_Jena" title="Friedrich-Schiller-Universität Jena">Friedrich-Schiller-Universität Jena</a> wurde von 1548 bis 1908 benutzt und umfasste bis zu neun Karzerräume.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Karzer sind Graffiti des Schweizer Karikaturisten <a href="Martin_Disteli" title="Martin Disteli">Martin Disteli</a> zu sehen, der 1822 beim Besuch von inkarzerierten Freunden hier tätig war.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Königsberg"><span id="K.C3.B6nigsberg"></span>Königsberg</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Karzer_(K%C3%B6nigsberg)" title="Karzer (Königsberg)">Karzer (Königsberg)</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Marburg">Marburg</h3></div>
<p>Der heute noch im Obergeschoss der sog. <a href="Alte_Universit%C3%A4t_(Marburg)" title="Alte Universität (Marburg)">Alten Universität</a> der <a href="Philipps-Universit%C3%A4t_Marburg" title="Philipps-Universität Marburg">Philipps-Universität Marburg</a> existierende Karzerraum hat für die eigentliche akademische Gerichtsbarkeit keine Bedeutung mehr erlangt. Das Gebäude wurde erst 1879 fertiggestellt. Zu diesem Zeitpunkt war bereits das Gerichtsverfassungsgesetz vom 1. Oktober 1879 in Kraft getreten und damit die Gerichtsbarkeit zur ausschließlichen Zuständigkeit des Staates erklärt worden. Der heutige Marburger Karzer fand somit nur bei Disziplinarstrafen, gelegentlich und auf Antrag auch bei kürzeren (bis zu 14 Tagen) Amtsgerichtsstrafen, Verwendung. In diesem Sinne saßen in diesem Raum und in einem auf gleichem Flur befindlichen „Nebenkarzer“ zwischen 1879 und 1931 ca. 230 Studenten (nach Bickert/Nail 2013, S. 38) ein; Studentinnen waren nicht darunter. Die Insassen hinterließen ihre Spuren nicht nur durch Wanddekorationen, mit denen sie vor allem die Zugehörigkeit zu verschiedenen studentischen Verbindungen manifestierten, sondern auch in den vom jeweiligen Karzerwärter geführten „Gästebüchern“ sowie in einer vom Universitätsgericht geführten Strafliste; letztere sind alle im Marburger Universitätsarchiv einsehbar. Aus diesen Quellen wissen wir auch, dass es vor 1879 mehrere Vorgängerräume des heute noch existierenden Karzers gegeben hat, z.&nbsp;B. vorübergehend in der oberen Etage des <a href="Altes_Reithaus_(Marburg)" title="Altes Reithaus (Marburg)">Alten Reithauses</a> und zuvor vier Räume mit den Namen „Sanssouci“, „Avecsouci“, „Friedrichsruhe“ und „Bellevue“ in dem ehemaligen Dominikanerkloster, das ab 1872/73 dem Universitätsneubau, der heutigen „Alten Universität“, weichen musste. Die Philipps-Universität Marburg, gegründet 1527, erhielt mit dem Freiheitsbrief des Landgrafen Philipp des Großmütigen von 1529 die einfache Gerichtsbarkeit verliehen, während der Landesherr sich die höhere Gerichtsbarkeit selbst vorbehielt. Die Übergänge waren fließend und boten Raum für zahlreiche Auseinandersetzungen.
Prominenter Delinquent war 1737 <a href="Michail_Lomonossow" class="mw-redirect" title="Michail Lomonossow">Michail Lomonossow</a>, dem sein Lehrer <a href="Christian_Wolff_(Aufkl%C3%A4rer)" title="Christian Wolff (Aufklärer)">Christian Wolff</a> durch Zahlung einer Ablöse (<i>carcer redemption</i>) von drei Reichstalern die vorgesehene – zwei Tage – Karzer-Haft erspart hatte. In den 1850er Jahren machte der Chemiker <a href="Johann_Peter_Grie%C3%9F" class="mw-redirect" title="Johann Peter Grieß">Johann Peter Grieß</a> wiederholt Bekanntschaft mit dem Marburger Universitätsgefängnis.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tübingen"><span id="T.C3.BCbingen"></span>Tübingen</h3></div>

<p>In <a href="Eberhard-Karls-Universit%C3%A4t_T%C3%BCbingen" class="mw-redirect" title="Eberhard-Karls-Universität Tübingen">Tübingen</a> gibt es den ältesten bis heute erhaltenen akademischen Karzer, der von 1515 bis 1845 benutzt wurde. 1736 wurde er von <a href="Johann_Gottfried_Schreiber" title="Johann Gottfried Schreiber">Johann Gottfried Schreiber</a> mit ermahnenden Schwarz-Weiß-Malereien mit biblischen Szenen ausgemalt.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1845 errichtete man in der <a href="Alte_Aula" title="Alte Aula">Alten Aula</a> einen neuen Karzer, der aus drei Zimmern mit vergitterten Fenstern bestand. Der Aufenthalt dort war nach Berichten der Studenten „nicht schlecht“. Die Verpflegung bekam man von einer Wirtschaft. Auch ein Schoppen Wein oder eine Flasche Bier waren erlaubt. Die Pedelle drückten ein Auge zu, wenn mittags Freunde mit den mit Weinflaschen ausgestopften Mänteln zu Besuch kamen. Der ehrenswerte <a href="Johann_Friedrich_Payer" title="Johann Friedrich Payer">Payer</a>, der bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts Pedell war, erzählte abends den Sträflingen unter Tabaksdampf und Scherz von den früheren studentischen Sitten und Gebräuchen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Würzburg"><span id="W.C3.BCrzburg"></span>Würzburg</h3></div>

<p>Der Karzer der <a href="Julius-Maximilians-Universit%C3%A4t_W%C3%BCrzburg" title="Julius-Maximilians-Universität Würzburg">Julius-Maximilians-Universität Würzburg</a> befand sich „im östlichen Flügel des Universitätsgebäudes und zwar im obersten (dritten) Stockwerke am südlichen Ende des Flügels; die Fenster gehen in den Hof.“<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:0_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Um den Gerichtsdiener rufen zu können, war das Eichenfenster mit Drahtgitter mit einer kleinen Glocke bestückt. Das Zimmer war 6 Meter lang, 3,5 Meter breit und 3,2 Meter hoch. Es bot Platz für zwei Betten, zwei Tische und vier Stühle. Weiterhin waren ein Wasserkrug, zwei Trinkgläser, ein Feuerzeug und ein Handtuch Teil der Ausstattung des Karzers, welcher mithilfe eines Ofens beheizbar war. Dieser wärmte im Winter wohl nicht ausreichend, da sich nach den Inschriften an den Wänden einige Studenten über die Kälte beklagten.<sup id="cite_ref-:0_19-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es existiert ein Aquarell aus um 1828 vermutlich von <a href="Heinrich_Ambros_Eckert" title="Heinrich Ambros Eckert">Heinrich Ambros Eckerts</a> und zwei weitere Aquarelle vom 7. August 1894 des Kustos der akademischen Kunstsammlungen der Universität Würzburg (1887–1899) Albrecht Rabus. Die letzteren befinden sich im <a href="Martin_von_Wagner_Museum" title="Martin von Wagner Museum">Martin-von-Wagner-Museum</a>. In diesem Zuge führte dieser auch eine ausführliche Bestandsaufnahme der Gegenstände und des Raumes vor sowie der Wandbemalungen der Studenten.<sup id="cite_ref-:0_19-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Außerhalb_Deutschlands"><span id="Au.C3.9Ferhalb_Deutschlands"></span>Außerhalb Deutschlands</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tartu_(Dorpat)"><span id="Tartu_.28Dorpat.29"></span>Tartu (Dorpat)</h3></div>
<p>An der <a href="Universit%C3%A4t_Tartu" title="Universität Tartu">Universität Tartu</a> (Dorpat) in <a href="Estland" title="Estland">Estland</a> befindet sich ein historischer Karzer im Dachboden des Universitätshauptgebäudes. Er wurde durch einen Brand in den 1960er Jahren beschädigt. Die anschließende Restaurierung noch zu Sowjetzeiten hat nicht jedes zerstörte „Wandgemälde“ bzw. jede alte Inschrift retten können. Der Karzer kann besichtigt werden.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<dl><dt>Wandzeichnungen im Karzer in Tartu</dt></dl>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
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<div class="gallerytext"></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Riga">Riga</h3></div>

<p>Die <a href="Universit%C3%A4t_Lettlands" title="Universität Lettlands">Universität Lettlands</a> in <a href="Riga" title="Riga">Riga</a>:
Die aus dem 1862 gegründeten Rigaer Polytechnikum (mit deutscher Unterrichtssprache) hervorgegangene Technische Universität Riga besaß nach dem Vorbild deutscher Universitäten und der baltischen Nachbaruniversität Dorpat (Tartu) einen Karzer, der heutzutage als Museumsraum erhalten ist und besichtigt werden kann.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schulkarzer">Schulkarzer</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ansbach">Ansbach</h3></div>
<p>In einem der Untergeschosse des Turms des <a href="Gymnasium_Carolinum_(Ansbach)" title="Gymnasium Carolinum (Ansbach)">Gymnasiums Carolinum</a> findet sich noch ein Karzer aus den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts. Dieser ist allerdings nicht öffentlich zugänglich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Prenzlau">Prenzlau</h3></div>
<p>In der Oberschule „Carl-Friedrich-Grabow“ existiert im Haus A noch ein Karzer.
</p><p>Schüler können sich dort aufhalten, wenn sie Freistunden haben, aus gesundheitlichen Gründen abgeholt werden müssen oder wegen Verspätung nicht mehr in den Unterricht hereingelassen werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zerbst">Zerbst</h3></div>

<p>Im <a href="Francisceum_Zerbst" title="Francisceum Zerbst">Francisceum</a> erinnern die Inschriften an den Wänden des Karzers an die Universitäts- und Schulzeit.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20120718030400/http://www.archiv.uni-leipzig.de/digitale-archivalien/datenbanken/karzerstrafen/">„<i>Karzerstrafen an der Universität Leipzig</i>“ (Universitätsarchiv Leipzig)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 18. Juli 2012 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>) Archivierte Website der <a href="Universit%C3%A4t_Leipzig" title="Universität Leipzig">Universität Leipzig</a>. Abgerufen am 1. April 2016.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bonner-rechtsjournal.de/fileadmin/pdf/Artikel/2010_02/BRJ_260_2010_Bernoth.pdf">bonner-rechtsjournal.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Albrecht, Helmuth; Fuchsloch, Norman; Richter, Siegfried: <i>Gaudeamus igitur? Streiflichter aus dem Freiberger Studentenleben 1766 bis 1990</i>. Ausstellung des Historischen Kabinetts der TU Bergakademie Freiberg vom 20. Oktober 1998 bis 30. Juni 1999. Freiberg. – Höppner, Christel-Maria (Red.): <i>Aus der Geschichte der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.</i> 3., stark erweiterte und überarbeitete Auflage. Freiberg 2004.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Ralf Hübner: <i>Historische Langeweile.</i> In: <i><a href="S%C3%A4chsische_Zeitung" title="Sächsische Zeitung">Sächsische Zeitung</a>.</i> 4. August 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2007/pm.2007-07-19.260">Karzer der Albert-Ludwigs-Universität</a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Fritz Reiser: <i>Das älteste Semester der Freiburger Studentenschaft und seine Freiburger Band- und Karzerpoesie.</i> In: <i>Freiburger Almanach.</i> Achtes Illustriertes Jahrbuch 1957, Nr. 8, 1957, S. 56–61.</span>
</li>
<li id="cite_note-fiedler_karzer-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-fiedler_karzer_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-fiedler_karzer_7-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Doreen Fiedler: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20161113224328/http://www.studium.uni-freiburg.de/newsletter/2009/12/karzer.html"><i>Haftanstalt Uni.</i></a> Uni Freiburg, 13.&nbsp;November 2016, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.studium.uni-freiburg.de%2Fnewsletter%2F2009%2F12%2Fkarzer.html">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">13.&nbsp;November 2016</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 14.&nbsp;November 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKarzer&amp;rft.title=Haftanstalt+Uni&amp;rft.description=Haftanstalt+Uni&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20161113224328%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.studium.uni-freiburg.de%2Fnewsletter%2F2009%2F12%2Fkarzer.html&amp;rft.creator=Doreen+Fiedler&amp;rft.publisher=Uni+Freiburg&amp;rft.date=2016-11-13&amp;rft.source=http://www.studium.uni-freiburg.de/newsletter/2009/12/karzer.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Wolfgang Weismann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://fudder.de/der-karzer-der-uni-freiburg-fuenfmal-den-prof-beleidigen-drei-tage-haft"><i>Der Karzer der Uni Freiburg: Fünfmal den Prof beleidigen, drei Tage Haft.</i></a> fudder.de, 7.&nbsp;November 2012,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 13.&nbsp;November 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKarzer&amp;rft.title=Der+Karzer+der+Uni+Freiburg%3A+F%C3%BCnfmal+den+Prof+beleidigen%2C+drei+Tage+Haft&amp;rft.description=Der+Karzer+der+Uni+Freiburg%3A+F%C3%BCnfmal+den+Prof+beleidigen%2C+drei+Tage+Haft&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Ffudder.de%2Fder-karzer-der-uni-freiburg-fuenfmal-den-prof-beleidigen-drei-tage-haft&amp;rft.creator=Wolfgang+Weismann&amp;rft.publisher=fudder.de&amp;rft.date=2012-11-07">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Joachim Röderer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160429105841/http://restaurator-bauernfeind.de/presseberichte/2007.07.20.pdf"><i>Ein Karzer mit bester Aussicht.</i></a> (PDF) Badische Zeitung, 20.&nbsp;Juli 2007, archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.restaurator-bauernfeind.de%2Fpresseberichte%2F2007.07.20.pdf">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">29.&nbsp;April 2016</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 13.&nbsp;November 2016</span>.</span> <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.restaurator-bauernfeind.de/presseberichte/2007.07.20.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.restaurator-bauernfeind.de/presseberichte/2007.07.20.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.restaurator-bauernfeind.de</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKarzer&amp;rft.title=Ein+Karzer+mit+bester+Aussicht&amp;rft.description=Ein+Karzer+mit+bester+Aussicht&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20160429105841%2Fhttp%3A%2F%2Frestaurator-bauernfeind.de%2Fpresseberichte%2F2007.07.20.pdf&amp;rft.creator=Joachim+R%C3%B6derer&amp;rft.publisher=Badische+Zeitung&amp;rft.date=2007-07-20&amp;rft.source=http://www.restaurator-bauernfeind.de/presseberichte/2007.07.20.pdf">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2007/pm.2007-07-19.260"><i>Ein Karzer mit Aussicht.</i></a> Universität Freiburg, 19.&nbsp;Juli 2007,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 13.&nbsp;November 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKarzer&amp;rft.title=Ein+Karzer+mit+Aussicht&amp;rft.description=Ein+Karzer+mit+Aussicht&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.pr.uni-freiburg.de%2Fpm%2F2007%2Fpm.2007-07-19.260&amp;rft.publisher=Universit%C3%A4t+Freiburg&amp;rft.date=2007-07-19">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Birgitt Hellmann, Doris Weilandt: <cite style="font-style:italic">Jena musarum salanarum sedes</cite>. 450 Jahr Universitätsstadt Jena. Verlag Vopelius, Jena 2008, ISBN 978-3-939718-44-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>29–30</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=y2qlPBdznFIC&amp;lpg=PA30&amp;ots=q5SF7T80nv&amp;dq=karzer%20jena&amp;hl=de&amp;pg=PA30#v=onepage&amp;q=karzer%20jena&amp;f=false">Google Books</a> [abgerufen am 4.&nbsp;November 2011]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Karzer&amp;rft.au=Birgitt+Hellmann%2C+Doris+Weilandt&amp;rft.btitle=Jena+musarum+salanarum+sedes&amp;rft.date=2008&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783939718444&amp;rft.pages=29-30&amp;rft.place=Jena&amp;rft.pub=Verlag+Vopelius" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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</li>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Seit 2014 ist der Karzer bis auf weiteres nicht zu besichtigen, da die Wandmalereien in sehr schlechtem Zustand sind.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Erich_Bauer_(Historiker)" title="Erich Bauer (Historiker)">Erich Bauer</a>: <i>Die Tübinger Rhenanen</i>, Zeulenroda&nbsp;: Oberreuter 1936 (tatsächlich Ende 1937), Tafel vor Seite 135</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">10-seitiger Bericht von Albrecht Rabus über den Karzer der Julius-Maximilians-Universität Würzburg aus 1894</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-19"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_19-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_19-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_19-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-wuerzburg.de/uniarchiv/ausstellungen/insignienundgeschichtsbewussts/gerichtsbarkeit/karzer/"><i>Karzer - Universitätsarchiv.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 25.&nbsp;März 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKarzer&amp;rft.title=Karzer+-+Universit%C3%A4tsarchiv&amp;rft.description=Karzer+-+Universit%C3%A4tsarchiv&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.uni-wuerzburg.de%2Funiarchiv%2Fausstellungen%2Finsignienundgeschichtsbewussts%2Fgerichtsbarkeit%2Fkarzer%2F">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://universitaetssammlungen.de/sammlung/1104"><i>Würzburger Universitätskarzer*, Julius-Maximilians-Universität Würzburg · Universitätssammlungen in Deutschland.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 25.&nbsp;März 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKarzer&amp;rft.title=W%C3%BCrzburger+Universit%C3%A4tskarzer%2A%2C+Julius-Maximilians-Universit%C3%A4t+W%C3%BCrzburg+%C2%B7+Universit%C3%A4tssammlungen+in+Deutschland&amp;rft.description=W%C3%BCrzburger+Universit%C3%A4tskarzer%2A%2C+Julius-Maximilians-Universit%C3%A4t+W%C3%BCrzburg+%C2%B7+Universit%C3%A4tssammlungen+in+Deutschland&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Funiversitaetssammlungen.de%2Fsammlung%2F1104">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/wo-ungezogene-studenten-landeten-art-7248753"><i>Wo ungezogene Studenten landeten.</i></a> 18.&nbsp;Januar 2013,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 25.&nbsp;März 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKarzer&amp;rft.title=Wo+ungezogene+Studenten+landeten&amp;rft.description=Wo+ungezogene+Studenten+landeten&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.mainpost.de%2Fregional%2Fwuerzburg%2Fwo-ungezogene-studenten-landeten-art-7248753&amp;rft.date=2013-01-18&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kunstimuuseum.ut.ee/et/content/peahoone">Der Karzer in Tartu</a></span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20121229224401/http://www.diena.lv/latvija/zinas/latvijas-universitate-atklats-studentu-karceris-13979845">Der Karzer in Riga</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. Dezember 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160507095550/http://www.schoene-restaurator.de/web/referenzen.php?pageid=103&amp;artikelidtemp=215">Zerbst, Francisceum, Karzer</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.schoene-restaurator.de%2Fweb%2Freferenzen.php%3Fpageid%3D103%26artikelidtemp%3D215">Originals</a></span> vom 7. Mai 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.schoene-restaurator.de/web/referenzen.php?pageid=103&amp;artikelidtemp=215">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.schoene-restaurator.de/web/referenzen.php?pageid=103&amp;artikelidtemp=215">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.schoene-restaurator.de</span></span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Tilmann Bechert: <i>Der Heidelberger Studentenkarzer.</i> Heidelberg 1995.</li>
<li>Carsten Bernoth: <i>Bonner Karzergeschichte(n) 1818–1899. Betrachtungen zur akademischen Gerichtsbarkeit in Bonn im 19. Jahrhundert.</i> In: „Bonner Geschichtsblätter“ 53/54 (2004), S. 327–345.</li>
<li>Hans Günther Bickert; Norbert Nail: <i>Marburger Karzer-Buch. Kleine Kulturgeschichte des Universitätsgefängnisses.</i> Dritte, neu bearbeitete und vermehrte Auflage, Marburg&nbsp;: Jonas Verlag 2013, ISBN 978-3-89445-480-7.</li>
<li><a href="Ernst_Eckstein_(Schriftsteller)" title="Ernst Eckstein (Schriftsteller)">Ernst Eckstein</a>: <i>Der Besuch im Karzer</i>, Kelkheim&nbsp;: Humoreske 2001, ISBN 3-922272-69-X [Gymnasium].</li>
<li>Thorsten Engler: <i>„Salvete, o Sanssouci Aranjuezque …“. Kleine Kulturgeschichte des Kieler Universitätskarzers.</i> In: <i>Christiana Albertina. Forschungen und Berichte aus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.</i> 63/2006, S. 45–62.</li>
<li>Gert Hahne: <i>Der Karzer: Bier! Unschuld! Rache! Der Göttinger Universitätskarzer und seine Geschichte(n).</i> Göttingen 2005.</li>
<li>Andrew Cowin: <i>Der Heidelberger Studentenkarzer.</i> hrsg. Universität Heidelberg. Heidelberg [2011].</li>
<li>Cornelia Junge: <i>„Ein Tisch, gezimmert aus dem Holz der Arche Noah“. Studien zum Karzer der Leipziger Universität.</i> In: „Universität Leipzig“ 3/2000, S. 46–49, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220947-1049%22&amp;key=cql">0947-1049</a></span></span>.</li>
<li>Günter Katsch und Gerhild Schwendler: <i>Das Karzer-Buch der Universität Leipzig.</i> In: „Jahrbuch zur Geschichte der Stadt Leipzig“, Leipzig 1980, S. 149–161.</li>
<li>Hannelore Kuna: <i>Kleine Universitätsgeschichte Greifswald.</i> Grambin 2011, ISBN 978-3-942916-77-6 [Karzer S. 47–51.]</li>
<li>Norbert Nail: <i>Vom „Karzer-Maler“ zum Malkünstler: Martin Disteli und Wolfgang Wolff – zwei ungewöhnliche Studentenkarrieren.</i> In: <i>Studenten-Kurier.</i> 4/2020, 24-28 [Jena, Marburg]. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://norbert-nail.de/karzer-maler-zum-malkuenstler-martin-disteli-und-wolfgang-wolff.pdf">(norbert-nail.de)</a></li>
<li><a href="Michaela_Neubert" title="Michaela Neubert">Michaela Neubert</a>: <i>„Es lebe die academische Freiheit!“ Eine Schriftquelle zum Würzburger Studentenkarzer im Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg</i>, „<a href="Verein_f%C3%BCr_corpsstudentische_Geschichtsforschung" title="Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung">Einst und Jetzt</a>“, Band 60 (2015), S. 225–264.</li>
<li>Eckhard Oberdörfer; <a href="Horst-Diether_Schroeder" title="Horst-Diether Schroeder">Horst-Diether Schroeder</a>: <i>Ein fideles Gefängnis. Greifswalder Karzergeschichten in Wort und Bild.</i> Mit 70 Abbildungen, davon 20 in Farbe, Schernfeld 1991, ISBN 3-923621-73-6.</li>
<li>Eckhard Oberdörfer: <i>Heidelberger Karzerkunst – eine Momentaufnahme.</i> In: „Einst und Jetzt“, Band 42 (1997), S. 121–156.</li>
<li>Eckhard Oberdörfer: <i>Der Heidelberger Karzer.</i> Köln 2005, ISBN 3-89498-132-6.</li>
<li>Anja Spalholz: <i>„Drei Tage Karzer für den Sünder …“ Die Gefängnisse der halleschen Universität (1692–1931).</i> In: <i>Vivat Academia, Vivant Professores! Hallesches Studentenleben im 18. Jahrhundert.</i> herausgegeben von Ralf-Torsten Speler, Halle 2011, ISBN 978-3-86829-348-7, S. 55–63.</li>
<li><a href="Ralf-R%C3%BCdiger_Targiel" title="Ralf-Rüdiger Targiel">Ralf-Rüdiger Targiel</a>: <i>Vom Studentenkarzer und anderen Gefängnissen.</i> In: „Jahresbericht. Forschungsstelle für Vergleichende Universitätsgeschichte mit dem Förderverein zur Erforschung der Geschichte der Viadrina“, Band 3.2002 (2003), S. 126–128.</li>
<li>Heinz Voigt: <i>Jenaer Miszellen No. 1. Vom Hotel zur Akademischen Freiheit und dem Ursprung der Jenaer Trikolore.</i> Jena 2011.</li>
<li><a href="Volker_Wahl" title="Volker Wahl">Volker Wahl</a>: <i>Aus der Geschichte des Jenaer Universitätskarzers.</i> In: <i>Jena soll leben. Beiträge zum historischen Studentenleben an der Universität Jena.</i> Jena 1991, ISBN 3-86007-057-6, S. 57–85 (= Jenaer Reden und Schriften).</li>
<li><i>Alma Mater Tartuensis (1632–1982)</i>, zusammengestellt von Tullio Ilomets und Hillar Palamets, Tallinn&nbsp;: Kirjastus Eesti Raamat 1982 [Karzer S. 96.]</li>
<li>Iwan Durrer: <i>Karzerromantik – nicht nur in Heidelberg.</i> In: <i>Studenten-Kurier.</i> 4/2019, S. 15–17 [auch zum Karzer in Tartu].</li>
<li>Axel Burchardt: <i>Fakten statt Legenden.</i> 200 Jahre nach seiner Ausmalung ist das ehemalige Studentengefängnis – der Karzer – der Universität Jena restauriert worden. In: <i>Lichtgedanken.</i> Das Forschungsmagazin der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Februar 2023, 44 f.</li>
<li>Ken Ird, Kristiina Tiideberg&nbsp;; Redaktion: Jaanika Andreson, Reet Bender, Lea Leppik, <i> Dorparter [sic!] Karzergeschichten </i> Übersetzung ins Deutsche: Reet Bender&nbsp;; Illustrationen: Kristina Viin&nbsp;; Gestaltung: Maarja Roosi. Tartu Ülikooli Museum 2023</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Karzers?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Karzer</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Karzer" class="extiw external" title="wikt:Karzer">Wiktionary: Karzer</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=Karzer">Literatur über Karzer</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://publicus.culture.hu-berlin.de/sammlungen/search/form/Karzer">Linkliste zu verschiedenen Karzern (Datenbank Universitätssammlungen in Deutschland)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140519131025/http://www1.wdr.de/themen/kultur/museum_universitaet_bonn100_lpic-1_lupe-true.html">Eintrag des stud. Karl Marx im Bonner Karzerbuch</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. Mai 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-marburg.de/de/uniarchiv/aktuelles/nachrichten/karzer-digital">Karzerführung online der Universität Marburg</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.europeanheritagedays.com/fr/node/242370">Der Karzer in Riga, englisch</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://dspace.lu.lv/dspace/bitstream/handle/7/56737/Karceris_buklets_D.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y">Der Karzer in Riga, deutsch</a></li>
<li>Tagung vom 17. März 2022 in Riga: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://conferences.lu.lv/event/131/">Das Studentische Karzer-Phänomen im Kontext der Geschichte der europäischen Universitäten</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/jena/restaurierung-karzer-uni-100.html">Restaurierung des Jenaer Studentenkarzers</a></li>
<li>Martin Rath, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lto.de/recht/feuilleton/f/hochschule-universitaet-gericht-gerichtsbarkeit-exmatrikulation-haft-rausschmiss-willkuer-joel-walter-benjamin-rauschgift-cannabis-gefaengnis">Hochschulgerichtsbarkeit vor hundert Jahren: Wegen Ruhestörung im Universitätsgefängnis</a>, LTO 6. August 2023</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ingolstädter-stimme.de/wissen-von-der-abstellkammer-zur-historischen-sensation/">Karzer in Ingolstadt</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://cabinetmagazine.org/issues/69/mcconnell.php">Reed McConnell: Academic Discipline (Heidelberger, Leipziger, Marburger, Würzburger Karzer)</a></li></ul>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4215185-5">4215185-5</a></span> </div>
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